Great Oak Aussies

                        




 

Hunde lieben Spiele ... 


 

Bevor es los geht, ob drinnen oder draußen, gibt es aber ein paar Regeln, die man als Hundebesitzer unbedingt beherzigen sollte.
 

  • Grundvoraussetzungen für alle Spiele und Sportarten sind einige Grundkommandos, die jeder Hund beherrschen sollte.


  • Man sollte nicht mit dem Hund spielen, wenn man selbst schlechte Laune hat oder im Stress ist. Der Hund merkt das sofort.


  • Gilt auch umgekehrt, wenn der Hund schlechte Laune oder keine Lust hat, soll ja auch mal vorkommen :-) zwingen sollte man ihn auf keinen Fall, der Hund verknüpft das sonst mit schlechter Erfahrung.


  • Wenn aus dem Hund kein Tyrann werden soll, nicht immer auf die Aufforderungen des Hundes zum Spielen eingehen. Wir beginnen ein Spiel und beenden es auch wieder.


  • Wenn der Hund gerade gefressen hat, wird auch nicht gespielt.


  • Auch beim Spielen gelten die normalen Verhaltensregeln. Nach der Hand mit dem Ball zu schnappen ist absolut tabu.


  • Nicht erst mit dem Spielen aufhören, wenn der Hund schon müde und gelangweilt ist, sondern wenn es ihm gerade am meisten Spaß macht. Dann bleibt das Spiel auch weiterhin interessant.


  • Nur ungefährliches Spielzeug verwenden!


  • Belohnung muss sein, Leckerchen sind gute Motivationshilfen.



 

Artgerechte Beschäftigung ...  


Abenteuerspaziergang:  Es muss nicht immer die gleiche Runde sein, geht doch einfach mal in den Wald und macht aus dem Spaziergang ein "Abenteuer". Am Wegrand liegt ein Baumstamm, der eignet sich zum Drüberspringen oder vielleicht zum darauf Balancieren. Es ist gerade kein Ball zur Hand, es findet sich aber bestimmt ein Tannenzapfen zum Spielen. Oder versteckt einfach ein paar Leckerlis, die gesucht werden müssen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Joggen, Nordic Walken und Fahrad fahren
: Bei allem ist ein bisschen Übung angebracht und vorallem langsam anfangen, dann Geschwindigkeit und Entfernung langsam steigern.

Frisbee & DiscDogging: Die Grundlage für diesen Sport ist, erst einmal alleine oder mit einem zweibeinigen Partner  - jedenfalls ohne Hund - üben üben üben. Ohne eine solide und sichere Technik, die Scheibe zu werfen geht nämlich gar nichts. Wenn die Scheibe dann fliegt, wie sie soll, hat auch der Hund eine Chance, den Frisbee zu fangen, ohne sich den Hals zu brechen oder frühzeitig den Spaß zu verlieren. Dann heißt es gemeinsam üben üben üben.


Für Wasserratten: Viele Hunde sind richtige Wasserratten, die sich riesig freuen, alle möglichen Spielzeuge aus dem Wasser zu fischen. Man kann auch mal mit dem Hund um die Wette schwimmen, mal sehen, wer zu erst den Ball erreicht. Es gibt sogar Hunde, die liebend gern im Boot mitfahren. Spiele am Strand machen allen noch mehr Spaß. Aber für zu Hause tut es auch eine Plastikwanne oder ein Kinderplanschbecken, um so richtig Spaß zu haben.



Ballspiele: Beim Treibball geht es darum, dass der Hund acht bunte Gymnastikbälle in ein Tor bugsiert. Und zwar nicht so, wie es ihm gerade in den Sinn kommt, sondern so, wie es ihm gesagt wird. Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund steht hier also stark im Vordergrund. Beim Flyball geht es in erster Linie um die Flybox, eine Wurfmaschine in Form einer Kiste, die aus Pedaldruck einen Ball auswirft. Sie steht am Ende eines etwa 15,5 Meter langen Flyballparcours. Um dort hin zu gelangen, muss der Hund vier Hürden überspringen. Dort angekommen tritt er mit der Pfote auf das Pedal der Box, um den Wurfmechanismus auszulösen und den daraufhin ausgeworfenen Ball zu Fangen.




Hundetricks für Jedermann:
 Eine gute Kombination aus gemeinsamer Beschäftigung und geistiger Herausforderung.

                       Slalom durch die Beine

                       Rückwärts durch die Beine

                       Pfote geben

                       Winken

                       Männchen machen

                       Sich tot stellen

                       Rolle machen

                       Verbeugen

                       Schämen

                       Durch die Arme springen

                       Über ein Bein springen

                       Sich im Kreis drehen

                       Licht an und aus schalten

                       Tür auf und zu machen

           Dies sind nur ein paar Beispiele und Anregungen, was man alles üben kann.


Apportieren: Es muss nicht immer ein Stöckchen sein, das der Hund auf einem Spaziergang apportiert, genauso gut kann man zu Hause den Hund verschiedene Spielsachen bringen lassen. Bringt doch dem Hund einfach bei "Aufzuräumen", er soll lernen sein Spielzeug wieder einzusammeln und in eine dafür vorgesehene Kiste zu bringen. Der Vorteil, der Hund wird geistig beschäftigt und hinterher ist alles ordentlich aufgeräumt ;-)

Zerrspiele:
 Ringkämpfe um eine gemeinsame Beute sind bei vielen Hunden äußerst beliebt. Besonders bei ängstlichen Hunden können sie helfen, deren Selbstbewusstsein zu stärken, indem sie öfters mal gewinnen. Bei sehr selbstbewussten Hunden, die gerne hin und wieder austesten, wer der Chef im Rudel ist, sollte man jedoch achtsam sein, dass er nicht zu oft als Sieger aus dem Spiel geht. Wichtig ist immer, der Mensch bestimmt, wann das Spiel zu Ende ist!


Dies war nur eine kleine Auswahl von Möglichkeiten, um seinen Hund geistig und körperlich abwechslungsreich auszulasten.  

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