Great Oak Aussies

                        




 

Hundebabys brauchen oft kleinere Portionen ... 

 


Trennung schlägt auf den Magen 

Damit ein Welpe nicht nur groß wird, sondern auch gesund heranwächst, sollte man bei der Fütterung auf die individuellen Bedürfnisse des kleinen Hundes achten. In den ersten Tagen im neuen zu Hause geht es aber zunächst nur darum, dass der Umzugsstress dem jungen Welpen nicht auf den Magen schlägt. Die Trennung von der Hundemama, den Geschwisterchen und der bis dahin vertrauten Umgebung ist eine große Belastung für den Körper und die Psyche eines Welpen. Stress kann anfällig für Infektionen und Verdauungsstörungen machen. Um beidem vorzubeugen, sollte man dem Welpen in den ersten Tagen nur das Futter geben, das er auch in seinen ersten Wochen erhalten hat.


Anfangs weniger Futter geben

Ebenfalls wichtig, anfangs bekommt der Welpe etwas weniger Futter als gewohnt, um den Verdauungsapparat in der Eingewöhnungszeit zu entlasten. Treten in den ersten zwei bis drei Tagen kein Durchfall, Erbrechen oder Blähungen auf, kann die Futtermenge wieder erhöht werden. Sollte Durchfall auftreten, helfen aus unserer Erfahrung Hüttenkäse / körniger Frischkäse, geriebene Möhren oder geriebener Apfel, Nux Vomica und Kanne Fermentgetreide den Darm wieder zu beruhigen. Sollte keine Besserung eintreten, einen Tierarzt zu Rate ziehen! 


Was, wie oft und wie viel füttern

Futtermenge und Futterart hängen von der Rasse, dem zu erwartenden Endgewicht, der Bewegung und dem einzelnen Welpen selber ab. Auch bei Hunden gibt es gute und schlechte Futterverwerter. Oft wird heute ein junger Hund "zu gut" gefüttert. Bei großen Rassen kann es durch zu hohe Energiezufuhr in der Wachstumsphase zu schweren Skelettschäden kommen, da zu viel energiereiches Futter das Wachstum der Muskeln beschleunigt, die Knochen aber können bei dem Tempo nicht mithalten. Daher: "Viel" ist oft schädlich! Die Mineralstoffe müssen aufeinander abgestimmt sein. Prinzipiell gilt: Je größer ein Hund wird, desto langsamer sollte er wachsen.  

Ein Welpe wird drei bis vier mal täglich mit seinem gewohnten Futter gefüttert. Eine Futterumstellung darf nur langsam erfolgen!  


Ob ein Hund optimal ernährt ist, sieht man ihm an

Ein gesunder Junghund hat ein glänzendes Fell, ist rank und schlank, aber nicht mager. Er hat Freude an Bewegung, ist neugierig und kann gar nicht genug vom Spielen und Toben bekommen. Augen und Nase glänzen, das Gesicht zeigt ein aufgewecktes Mienenspiel. Aufmerksames Gucken oder lethargisches Ruhen - wer seinen Hund kennt, weiß die Zeichen zu deuten. Häufiges Verkriechen, Schwanz einklemmen, taumelnder Gang, mangelnder Appetit, stumpfes mattes Fell sind Alarmzeichen, denen man mit einem Besuch beim Tierarzt auf den Grund gehen sollte.