Great Oak Aussies

                        




Wenn alles neu ist ... 

 

Der neue Hund  hat die Fahrt überstanden und nun sind Mensch und Welpe zu Hause angekommen und wissen vor Aufregung gar nicht, wie sie sich verhalten sollen.  

Am besten tut man erst mal möglichst wenig, denn der kleine Hund sollte nicht reizüberflutet werden. Man tut gut daran, wenn man ihm genügend Zeit und Möglichkeiten gibt, sein neues zu Hause ausgiebig zu untersuchen und zu beschnüffeln, ohne ihn ständig dabei zu stören.

Auf keinen Fall sollten alle Familienmitglieder und Freunde zur Begrüßung da sein und auf den kleinen Hund einstürmen. In den ersten Stunden ist Behutsamkeit angebracht, damit der neue Mitbewohner nicht verängstigt wird und sich vor den neuen Menschen und der neuen Umgebung fürchtet.  

Hat der kleine Hund alles erkundet, kann man ihm seinen Schlafplatz zeigen. Dazu setzt man ihn immer wieder dort hin und beschäftigt sich eine Weile mit ihm. Der Welpe sollte mit seinem Platz nur positive Gefühle und Erfahrungen verbinden, denn auch ein Hund braucht einen Platz, an den er sich ungestört zurückziehen kann.  

Hat sich die erste Aufregung gelegt, gibt es vom gewohnten Futter. Wasser steht ja eh immer bereit.  

Nach dem Essen geht man mit dem Welpen sofort nach draußen, damit er sein Geschäftchen erledigen kann. Genau, wie wenn der Welpe nach dem Schlafen erwacht.

Die ersten Nächte können anstrengend werden. Zur Erleichterung der Eingewöhnungszeit nimmt man am besten das Körbchen abends mit neben das Bett. Ist der kleine Hund sehr unruhig, so kann man ihn dort beruhigen und sanft in den Schlaf streicheln. Die Berührung mit der Hand wird ihm all die Geborgenheit und das Vertauen geben, das er braucht.  

Bitte nicht schwach werden und den kleinen Welpen mit ins Bett lassen, wer einmal zulässt, dass der Hund mit ins Bett darf, kann es ihm nur schwer wieder abgewöhnen! Damit tut man niemanden einen Gefallen und der kleine Neuankömmling könnte so anfangen, um die Rangordnung zu konkurrieren.